Häufig gestellte Fragen – FAQ – Übersicht

Für den Fall weiterer Fragen, jetzt oder später während des Scheidungsverfahren setzen Sie sich einfach mit uns telefonisch oder per E-Mail in Verbindung. Wir stehen Ihnen durch unsere spezialisiert tätigen Mitarbeiter zur Verfügung und rufen Sie auch gern zurück– die Erstinformation ist kostenfrei.

Gerichtszuständigkeit
Welches Gericht zuständig ist, regelt die Zivilprozessordnung. Dabei kommen unterschiedliche Gerichte in der Zuständigkeit in Betracht. Die Scheidung ist indes nicht vom Kanzleisitz abhängig. Rechtsanwalt Rasehorn ist bei jedem Amtsgericht innerhalb Deutschlands zugelassen. Unsere Kanzlei begleitet deutschlandweit Scheidungsverfahren, ohne dass für Sie bei dem gegebenenfalls entfernten Kanzleisitz irgendwelche weiteren Kosten entstehen. Zum Termin kommt RA Rasehorn selbst oder ein seinerseits beauftragter Rechtsanwalt.
Zuständig ist ansonsten grundsätzlich das Familiengericht für den Ort, in dem die Ehegatten zum Zeitpunkt des Scheidungsantrages ihre gemeinsame Wohnung haben. Die Trennung kann auch innerhalb der gemeinsamen Wohnung vollzogen worden sein.
Weitere Zuständigkeiten: Soweit eine gemeinsame Wohnung nicht mehr gegeben ist, ist der Ort entscheidend, indem ein Ehegatte mit den gemeinsamen minderjährigen Kindern wohnt. Fehlen gemeinsame Kinder, so richtet sich die Zuständigkeit nach der Frage der letzten gemeinsamen ehelichen Wohnung, wenn ein Ehegatte noch im Zuständigkeitsbereich wohnhaft ist. Liegen die vorstehenden Voraussetzungen nicht vor, so ist das Gericht für den Wohnort zuständig, in dessen Bezirk der/die Antragsgegner(in) wohnt. In Ermangelung aller sonstigen Zuständigkeiten gibt es die Generalzuständigkeit des Amtsgerichtes Berlin-Schöneberg, etwa bei beidseitigem Wohnort im Ausland. Wir klären die Zuständigkeit für Sie und auch alles andere. Bei noch offenen Fragen setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung.
Hausratsverfahren
Zunächst kann eine einvernehmliche Einigung der Ehepartner angestrebt werden.
Möglich ist eine einvernehmliche formlose Einigung und Aufteilung.
Besser ist, wenn die zu verteilenden Gegenstände des Hausrates in zwei Listen aufgenommen werden, sowie deren Aufteilung und Zuordnung zu jeweils einem Ehepartner.
Zum Hausrat gehören begrifflich die Dinge des Hausrates, wie Schränke, Kühlschränke, Sofas, Regale, Bücher, Lampen, Haushaltsgeräte usw. Davon zu unterscheiden sind Luxusgegenstände, die der Vermögensanlage diesen, oder Dinge, die der Berufsausübung zuzuordnen sind. Diese gehören nicht zum Hausrat und unterfallen der sonstigen Vermögensauseinandersetzung (Zugewinnausgleich bei Zugewinngemeinschaft).
Auch ein Auto kann zum Hausrat zählen. Dies setzt voraus, dass es für die haushalts- und private Lebensführung  bestimmt und so auch genutzt worden ist
Scheitert indes eine solche einvernehmliche Aufteilung entscheidet das Familiengericht über die Hausratsteilung.
Wir versuchen hierbei in Ihrem Sinne die wirtschaftlichste Lösung gemeinsam für Sie anzustreben, ob einvernehmlich mit der Gegenseite oder im unvermeidbaren Streitfall mit Hilfe der gerichtlichen Inanspruchnahme.
Immobilien
Von erheblicher Bedeutung bei der Vermögensauseinandersetzung ist es, wenn  ein Hausgrundstück vorhanden ist. Hier ist es wichtig in der Beurteilung der Sachlage, ob beide Ehepartner gemeinsam Eigentümer sind oder nur einer von beiden.
Ferner ist entscheidend, in welchem Güterstand die Ehepartner leben. Bei der Gütergemeinschaft entsteht gemeinsames Vermögen, wohingegen bei der Gütertrennung getrenntes Vermögen zu Grunde liegt.
Ohne Ehevertrag leben die Ehepartner in der Zugewinngemeinschaft. Hier wird geprüft, ob im Vermögen ein Mehr, ein so genannter Zugewinn entstanden ist. Dieser ist sodann  gegenüber dem anderen Ehepartner bei Beendigung des Güterstandes (z.B. bei Scheidung) aus zugleichen., Aufgrund dessen kann ein Ehepartner, dem das Hausgrundstück allein zu Eigentum gehört, trotzdem zum Ausgleich gegenüber dem anderen verpflichtet sein.
Ferner kommen oft auch Probleme aufgrund der gemeinsamen Kreditfinanzierung hinzu. Während des gemeinsamen Wirtschaftens war das Darlehen für das Haus auch gemeinsam finanzierbar. Nach der Trennung kommen möglicherweise durch den Auszug des einen Ehepartners weitere Ausgaben, wie die Miete einer neuen Wohnung, hinzu. Dabei muss geklärt werden, wie das Darlehen weiter finanziert wird und von wem.
Schließlich kommen so genannte Nutzungsentschädigungsansprüche bei gemeinsamem Eigentum an der Immobilie in Betracht. Denn wenn nach dem Auszug des einen Ehepartners der andere das Haus unter Ausschluss des ausgezogenen weiter allein nutzt, so kann der verbleibende Ehepartner verpflichtet sein, dem anderen eine Nutzungsentschädigung zahlen zu müssen. Hierbei ist ferner genau auf die Zeitpunkte vor und nach der Scheidung zu achten, sowie die daneben gegebene Problematik mögliche Unterhaltsansprüche in diese Beurteilung mit einzubeziehen.
Sie sehen, dass hier eine Menge an Problemen und Fragestellungen vorhanden sind, die nach einer gewissen Zeit schnell zu hohen finanziellen Belastungen führen können.
Darum gilt:
So früh wie möglich beraten lassen, um die eigene Handlungsweise auf die Veränderungen richtig einstellen zu können.
Kindesunterhalt
Kinder sind bei Scheidungen oft emotional betroffen. Sie müssen sich ggf. auf ein anderes Umfeld einstellen und leben nicht mehr in gewohnter Weise mit beiden Elternteilen zusammen. Das Familienleben wurde bis zur Trennung beispielsweise durch zwei Einkommen finanziert oder durch einen Elternteil allein. Mit dem möglichen Auszug eines Elternteils kann auch den Kindern eine Reduzierung des Lebensstandards drohen.
Spätestens hier stellt sich die Frage nach dem Kindesunterhalt.
Der Kindesunterhalt berechnet sich nach der Düsseldorfer Tabelle. Dabei sind viele Faktoren zu beachten, die den Kindesunterhalt beeinflussen können. Hier kommen insbesondere in Betracht:
  • das Alter den Kindes
  • das Einkommen des Unterhaltspflichtigen
  • der Bedarf des Kindes nach dem Wohnort (Lebensmittelpunkt)
  • das Einkommen des Kindes, etwa aus Berufsausbildung
  • die Sonderbedarfe des Kindes
Im Falle des Einkommens aus selbständiger Tätigkeit des Unterhaltspflichtigen ist das steuerliche Einkommen nicht  mit dem unterhaltsrechtlichen Einkommen gleichzusetzen. Unternehmerische Kosten wie Abschreibungen und dergleichen werden nur zum Teil berücksichtigt, so dass zur Unterhaltsberechnung oftmals ein höheres Einkommen Verwendung findet, als der Steuerbescheid ausweist. Dadurch erwirbt das Kind auch einen höheren Unterhaltsanspruch.

Dies sind nur einige Punkte, die bei der Berechnung des Kindesunterhaltes zu berücksichtigen sind.

Der Kindesunterhalt muss sorgfältig berechnet werden.

Steht einem Kind, vertreten durch den Elternteil, bei dem das Kind wohnt, Unterhalt zu, so sollte dieser auch „festgeschrieben“ werden. Dies nennt man das Titulierungsinteresse des unterhaltsberechtigten Kindes.

Dies bedeutet, dass eine Urkunde beim Jugendamt, eine notarielle Urkunde, ein Unteraltsvergleich oder ein Gerichtsurteil vorliegt, welche/welches den Unterhalt für das Kind festschreibt. Daraus ergibt sich dann die Möglichkeit aus diesen vorstehenden Titeln die Zwangsvollstreckung (bezogen auf das Vermögen des Unterhaltsschuldners) zu erwirken, wenn dieser keinen Unterhalt zahlt.

Der Vorteil liegt unter anderem darin begründet, dass damit jederzeit die Zwangsvollstreckung – auch zum Schutz gegen sich bildenden rückständigen Unterhalt – betrieben werden kann.

Soweit Zahlungen ausbleiben oder sich verspäten können diese Rückstände über den Gerichtsvollzieher eingezogen werden. Darüber hinaus ist die Gefahr, dass ausstehende Unterhaltsschulden verloren gehen, weitestgehend minimiert.
Lassen Sie sich zu all diesen Fragen um den Kindesunterhalt möglichst fachkundig beraten.
Kosten
Die Kosten werden in Ihrem Interesse so gering wie möglich gehalten. Der Wert der Scheidung richtet sich grundsätzlich nach dem Dreifachen des Nettoeinkommen beider Ehegatten. Fragen Sie nach den Kosten bei uns konkret nach oder errechnen Sie die Kosten selbst mit unserem Kostenrechner! Bitte setzen Sie sich unter 01805 54 63 21 oder per E-Mail mit uns in Verbindung.
Die Erstinformation ist kostenfrei.
Wir wirken ferner gegenüber dem Familiengericht auf eine Gebührenermäßigung zu Ihren Gunsten in Anbetracht der Einvernehmlichkeit der Scheidung hin. Schließlich besteht noch die Möglichkeit der Beantragung von Prozesskostenhilfe bei gegebenem geringen Einkommen.
Kostenbeispiel
Ein Kostenbeispiel für Ihre Scheidung halten wir auf einer separaten Seite Kosten für Sie bereit. Wir gehen dabei von einer einvernehmlichen Scheidung aus (beide Ehegatten wollen geschieden werden, Regelungsbedarf zu Vermögen, Unerhalt, Sorgerecht usw. besteht nicht). Sie können die voraussichtlichen Kosten Ihres Scheidungsverfahrens bei uns telefonisch erfragen. Bitte setzen Sie sich unter 01805 546321 oder per E-Mail mit uns in Verbindung.
Die Erstinformation ist kostenfrei.
Zum Formular Scheidungsantrag
Um die Kostenfrage beantworten zu können benötigen wir folgende Informationen Ihrerseits:
  1. Wie hoch ist das monatliche Nettoeinkommen beider Ehegatten zusammengerechnet?
  2. Sind gemeinsame minderjährige Kinder vorhanden und wenn ja wie viele?
  3. Ist ein Ehevertrag gegeben, in dem der Versorgungsausgleich, also der Rentenausgleich ausgeschlossen worden ist?
Fragen Sie nach den Kosten bei uns konkret nach!
Kostenvergleich zu anderen Rechtskanzleien
Ist eine andere Kanzlei kostengünstiger? Unmöglich! Testen Sie uns!
Muss die Scheidung am Kanzleisitz durchgeführt werden?
Nein! Die Scheidung ist indes nicht vom Kanzleisitz abhängig. Rechtsanwalt Rasehorn ist bei jedem Amtsgericht innerhalb Deutschlands zugelassen. Unsere Kanzlei begleitet deutschlandweit Scheidungsverfahren, ohne dass für Sie bei dem gegebenenfalls entfernten Kanzleisitz irgendwelche weiteren Kosten entstehen. Zum Termin kommt RA Rasehorn selbst oder ein seinerseits beauftragter Rechtsanwalt.
Prozesskostenhilfe
Sollten Sie wirtschaftlich die Kosten der Scheidung nicht aufbringen können, so besteht die Möglichkeit der Beantragung von Prozesskostenhilfe. Im Rahmen der Prozesskostenhilfe übernimmt die jeweilige Landeskasse sämtliche Kosten des Scheidungsverfahrens. Vorteil der Prozesskostenhilfe ist es, dass Sie entweder ganz von den Kosten befreit werden, oder aber Raten an die Landeskasse überweisen können, je nach dem wie hoch das Ihrerseits einzusetzende Einkommen ist.

Wir haben die Formulare und übernehmen bei entsprechendem Wunsch auch die Beantragung von Prozesskostenhilfe für Sie, soweit Sie uins gegenüber erklären, dass Sie über ausreichende geldliche Mittel zur Eigenfinanzierung der Scheidung nicht verfügen. Die nötigen Formulare senden wir Ihnen im Falle des Scheidungsauftrages kostenfrei zu. Bitte setzen Sie sich bei Fragen hierzu mit uns in Verbindung – die Erstinformation ist kostenfrei.

Rechtsschutzversicherung
Die mit einer Scheidung entstehenden Kosten werden von den Rechtsschutzsversicherungen grundsätzlich nicht übernommen.
Scheidungsverfahren und Werdegang
Ihr Scheidungsantrag wird automatisch generiert und geht uns per E-Mail zu. Wir erstellen daraufhin Ihren Scheidungsantrag und bereiten alles Notwendige zur Einreichung der Scheidung bei Gericht vor. Nachdem wir Ihnen den Scheidungsantrag zugeleitet haben, übersenden wir Ihnen die Kostenvorschussnote. Sofort nach Eingang der Gebühren auf unserem Rechtsanwaltsgeschäftskonto reichen wir den Scheidungsantrag beim zuständigen Familiengericht ein und begleiten das weitere Verfahrenfür Sie.
Ratenzahlung?
Sprechen Sie uns hierauf einfach an. Wir erfragen das familiengerichtliche Aktenzeichen und versuchen alles, um das Scheidungsverfahren in Ihrem Sinne zu beschleunigen. Soweit ein Ausgleich der in der Ehezeit erworbenen Rentenanwartschaften erforderlich sein sollte, ziehen wir die Unterlagen zum sogenannten Versorgungsausgleich  über das Familiengericht für Sie ein und leiten die von Ihnen vollständig ausgefüllten Formulare für Sie über das Familiengericht an die Rentenstelle weiter. Sobald die Auskünfte der Rententräger vorliegen, dringen wir auf den Anhörungstermin (Scheidungsverhandlung) beim Familiengericht. Dort werden Sie dann vom Familiengericht im Beisein Ihres Rechtsanwaltes, zur Trennung und zum Scheidungswillen befragt. Danach wird im Regelfall die Scheidung ausgesprochen und Sie sind geschieden.  Der eigentliche Scheidungstermin dauert dann oft nur wenige Minuten.
Sorgerecht
Oftmals sind bei einer Trennung der Eltern die Kinder die Leidtragenden. Wenn dann die Eltern im Zuge der Trennung auch nicht mehr in der Lage sind die Probleme der Kinder gemeinsam zu lösen, stellen die Eltern oftmals ihre eigenen Interessen und Befindlichkeiten über die der Kinder. Dies geschieht teils bewusst, teils unbewusst.

In einer solchen Situation  lässt sich ein Rechtsstreit um das Sorgerecht der Kinder oft nicht mehr vermeiden.

Hier ist eine Beratung erforderlich, die geeignet ist, die Situation ohne eigene emotionale Aspekte zu beurteilen und die Sicherheit gibt, den Konflikt ohne  Eskalation zu lösen.

Das Gesetz geht davon aus, dass auch nach der Scheidung beide Elternteile grundsätzlich das gemeinsame Sorgerecht behalten. Mithin wird das gemeinschaftliche Sorgerecht auch nach der Scheidung als  Normalfall angesehen.

Kann dies ein Elternteil nicht nachvollziehen und sind gemeinsame Entscheidungen der Eltern im Sinne der Kinder nicht mehr möglich, muss das Familiengericht entscheiden.

Das Familiengericht wird seine Entscheidung daran ausrichten, welches die beste Lösung für das Kind ist.

Die Eltern erleben dann schmerzlich, dass Außenstehende eher schematisch mit dem Sorgerecht umgehen, da sie die speziellen Bedürfnisse von Kindern und Eltern niemals so gut kennen, wie die betroffene Trennungsfamilie.

Insgesamt versuchen wir die Einzelprobleme objektiv und gemeinsam mit dem betroffenen Elternteil zu beleuchten und raten die Vermeidung eines gerichtlichen Verfahrens genauso an wie die Durchführung des familiengerichtlichen Sorgerechtsverfahrens mit aller Intensität, soweit dies in Ihrem Sinne ist.

Wichtig ist, dass am Ende eines Sorgerechtsverfahrens oftmals beide Elternteile das Sorgerecht behalten und es nicht selten  zur Übertragung des Aufenthaltsbestimmungsrechtes an einen Elternteil kommt. Damit kann dieser Elternteil nach Übertragung des Aufenthaltsbestimmungsrechtes allein entscheiden, wo das Kind wohnt, kann gemeinsam mit dem Kind umziehen und benötigt hierfür keine Zustimmung des anderen sorgeberechtigten Elternteils.

Für all diese Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung und begleiten Sie.
Trennungsunterhalt
Informationen zu Trennungsunterhalt und zum Ehegattenunterhalt
Der eigentlichen Scheidung geht die Trennung voraus. Die Trennungszeit darf grundsätzlich einen Zeitraum von einem Jahr nicht unterschreiten, heißt also, wer nicht ein Jahr getrennt gelebt hat, der kann keine Scheidung beantragen.
Ggf. zieht ein Partner im Rahmen der Trennung bereits aus der gemeinsamen Wohnung aus, womit auch die räumliche Trennung begründet wird. Damit wird auch die gemeinsame finanzielle Basis verlassen.
So stellt sich schnell die Frage, wie es finanziell weiter geht.
Der mögliche Unterhalt nach der Scheidung ist der Ehegattenunterhalt, der bis zur Scheidung der Trennungsunterhalt:
Dieser Unterhalt sollte bei einem möglichen Anspruch gegen den getrennten Ehepartner durch einen Rechtsanwalt berechnet werden.
Wie hoch der Trennungsunterhalt ausfällt, ist stark von der individuellen Lebenssituation abhängig.
Im Besonderen sind dabei die ehelichen Lebensverhältnisse zu beleuchten.
Ferner ist die Erwerbsobliegenheit des bedürftigen Ehegatten zu prüfen, also wie weit der Unerhaltsberechtigte selbst arbeitstätig werden muss und ob und in welcher Höhe Einkommen unterstellt werden kann.
Wir helfen Ihnen und unterstützen Sie bei der sich verändernden wirtschaftlichen Situation, die mitunter Ihre finanzielle Lage für viele Jahre prägen wird.
Umgangsrechte
Jeder Elternteil, aber auch das Kind haben ein Umgangs- und Besuchsrecht. Dieses Recht steht folglich nicht nur dem Elternteil, bei dem das Kind nicht seinen Lebensmittelpunkt hat, sondern auch dem Kind selbst als eigenes Rechts zu.
Gegenstand dieses Umgangs- und Besuchsrechts ist der persönliche Umgang zwischen Elternteil und Kind und ist immer am Wohle des Kindes auszurichten.
Regelmäßig kommt dabei ein Umgang in Betracht, der zu einem 14-tätigen Besuchsrecht führt. Dies hängt aber vom Einzelfall ab, von dem bisherigen gegenseitigen Kontakt, des Alters des Kindes usw.
Soweit es möglich ist, kann es sehr von Vorteil sein, wenn beide Eltern versuchen, sich über das Umgangs- und Besuchsrecht bereits vor der endgültigen Trennung zu einigen.
Kommt eine Einigung dennoch nicht zustande und wird das Umgangsrecht im Besondern von einem Elternteil blockiert, hilf nur die familiengerichtliche Inanspruchnahme.
Ein solcher Antrag sollte gut vorbereitet sein, bevor das Familiengericht damit in Anspruch genommen wird.
Vermögensauseinandersetzung Zugewinnausgleich
Im Falle der Scheidung sind zahlreiche Dinge zu regeln und möglichst zeitnah zu klären, bevor der andere Ehepartner Fakten schafft und beispielsweise das noch gemeinsame Konto „abräumt“.
Hier ist also daran zu denken, die Kontentrennung rasch durchzuführen und Transaktionen zum Erhalt gemeinsamer Vermögenswerte zu blockieren, um einen nur schwer zu revidierenden Zugriff des anderen zu verhindern, der das Geld anderenfalls möglicherweise ausgibt. Eine Rückführung ist in der Praxis oft nur sehr schwer möglich. Ferner sollten auch die gemeinsamen Schulden geprüft werden, für die beispielsweise gegenüber der finanzierenden Bank eine gemeinsame Haftung besteht. Dabei ist sodann auch nach einer Lösungsmöglichkeit hierfür zu suchen. Hierbei ist oft auch eine Kontaktaufnahme mit den Gläubigern – wie der finanzierenden Bank - notwendig.
In diesem Zusammenhang ist eine frühzeitige Beratung sehr wichtig, um finanziellen Schaden zu verhindern.
Im Übrigen findet die Vermögensauseinandersetzung abhängig vom Güterstand, also Zugewinngemeinschaft, Gütergemeinschaft oder Gütertrennung, statt.
Besteht kein Ehevertrag, so besteht mit der Heirat automatisch eine Zugewinngemeinschaft. Das heißt: Vermögen, das nach Abschluss der Ehe aufgebaut wurde und die Wertsteigerung des Vermögens, das mit in die Ehe gebracht wurde, wird im Falle einer Scheidung zwischen beiden Partnern je zur Hälfte geteilt.
Hier bestehen eigene Auskunftsansprüche und im Falle einer entsprechenden Berechnung, dann auch Zahlungsansprüche.
Alternativ hierzu kommen noch die Gütergemeinschaft (gemeinsames Vermögen wird in gleiche Teile aufgeteilt) und die Gütertrennung (Trennung der Vermögen unter den Ehepartnern, so dass eine Aufteilung nach dem Scheitern der Ehe entfällt).
Schließlich stellt sich oft die Frage, was mit der Immobilie oder dem Hausgrundstück passieren soll.
Auch hier bestehen zahlreiche Problemfelder. Haben die Eheleute die Immobilie gemeinsam zu gemeinsamen Eigentum erworben, steht das Hausgrundstück in Alleineigentum eines Ehepartners und wie ist es mit der Finanzierung? Haften beide für den Kredit gegenüber der finanzierenden Bank oder nur einer? Diese Fragen sind alle zu beantworten und interessengerecht gelöst werden.
Im Besonderen lassen sich hier durch eine frühzeitige Beratung die Weichen in die richtige Richtung stellen, um nachteilige Entwicklungen möglichst zu vermeiden oder zu verringern.
Versorgungsausgleich
Mit dem zwingend bei jeder Scheidung durchzuführenden Versorgungsausgleich werden die während der Ehe erworbenen Ansprüche auf eine Altersversorgung ausgeglichen.
Der Gesetzgeber möchte die verschiedenen Rentenhöhen der zu scheidenden Ehepartnern untereinander ausgleichen, die diese während der Ehezeit erworben haben.
So hat beispielsweise ein Ehepartner sich zunächst um die Kinder gesorgt und den Haushalt geführt, während dessen der andere Ehepartner Einkommen erzielte und Rentenanrechte erwarb. Diese einseitig erworbenen Rentenanrechte werden dann im Rahmen der Scheidung durch das Versorgungsausgleichsverfahren „aufgeteilt“.
Nichts anderes gilt aber auch für die Ehen mit doppeltem Einkommen. Auch wenn also beide Ehepartner eigenes Einkommen erzielen, ist der Versorgungsausgleich durch das Familiengericht durchzuführen.
Einzubeziehen in den Versorgungsausgleich sind u.a. die Ansprüche aus der gesetzlichen Rentenversicherung (Deutsche Rentenversicherung Bund), beamtenrechtliche Versorgungsansprüche, Betriebsrenten, Zusatzversorgungen, Ansprüche aus privaten Rentenversicherungen und Anwartschaften in den berufständigen Versorgungen der Ärzte, Apotheker, Rechtsanwälte usw.
Eine Sonderstellung bilden die Lebensversicherungen. Hier kommt es darauf an,  ob diese einen reinen vermögensbildenden „Ansparcharakter“ haben oder ob im Ergebnis dieser Lebensversicherung zwingend eine Rente gezahlt wird.
Der Versorgungsausgleich ist zwingend vorgeschrieben.
Eine Ausnahme hierzu bildet die Möglichkeit des Ausschlusses durch Ehevertrag. Dieser sollte mindestens ein Jahr zurück liegen vor Stellung eines Scheidungsantrages. Ferner kann der Versorgungsausschluss in Ausnahmefällen verwirkt sein, beispielsweise wenn ein Ehepartner dem anderen nach dessen Leben trachtete.
Im Falle einer Scheidung fordern wir die entsprechenden Formulare für Sie an. Diese werden dann vom Gericht auch Ihrem Ehepartner zugeleitet. Wir reichen für Sie alle notwendigen Unterlagen zum Versorgungsausgleichsverfahren ein und begleiten das Verfahren mit Ihnen.
Vertretung
Rechtsanwalt Rasehorn ist bei jedem Amtsgericht innerhalb Deutschlands zugelassen. Unsere Kanzlei begleitet deutschlandweit Scheidungsverfahren, ohne dass für Sie bei dem ggf. entfernten Kanzleisitz irgendwelche weiteren Kosten entstehen. Zum Termin kommt RA Rasehorn selbst oder ein seinerseits beauftragter Rechtsanwalt. Sie können alle Fragen persönlich, telefonisch oder per Mail klären oder auch einen persönlichen Besprechungstermin mit unserem Büro vereinbaren, auch wenn dies nicht notwendig sein wird, bei einverständlichen Scheidungen.

Die Häufig gestellten Fragen einzeln behandelt.